FRÜHLING AUF DER FELDMÖSER
Wir schreiben den 18. April dieses Jahres, als sich einige, wenn nicht sogar zahlreiche Naturfreunde auf die Alp Feldmöser begaben, um die Hütte einzuheizen und sich von Schämpus Kochkünsten zu überzeugen. Angesagt war der Suurchabisfrass 2026.
Bei bester Laune und hungrigen Bäuchen traf man sich, und tatsächlich – Schämpu kann’s, hörte man munkeln. Man war zufrieden, und auf dem Tisch hatte es mehr als genug. Mit vollem Bauch lässt es sich bekanntlich gut leben. Gesellig blieb man zusammen bis tief in die Nacht. Es war, traditionsgemäss, der gemütliche Anfang des neuen Vereinsjahres.

Weitere Anlässe werden folgen. Nicht alle auf der Feldmöser, aber hoffentlich werden sie ebenso besinnlich, ruhig und gemütlich enden wie dieser.
Anpacken hiess es dann am Arbeitstag vom 2. Mai. Kein Holz wurde gespalten und gelagert, dafür stand der Frühlingsputz auf dem Programm. Draussen bemerkte der aufmerksame Hüttenwart zudem, dass das Dach des Rosenfluh-Hüttli einer genaueren Betrachtung bedurfte.
Das Staunen war gross, als man sah, was die Ameisen dort über die Jahre hinweg unter dem Schiefersteindach alles angestellt hatten. Hoppla – hier musste gründlich renoviert werden. Gesagt, getan. Schliesslich wird bei den Naturfreunden nicht nur gefachsimpelt, sondern auch angepackt.
Neu wird ein Wellblechdach das Hüttli zieren. Günstiger und einfacher in der Handhabung sind die Argumente. Zudem hört man vom Schlafraum aus künftig noch besser, wie stark es gerade regnet – und ob man sofort aufstehen sollte oder sich beruhigt nochmals umdrehen kann.
Jedenfalls war man zur vorgesehenen Zeit fertig. Man begab sich zurück in die Hütte und liess die Nacht kommen. Bei einer Besprechung zwischen Vorstand und Helfern für die Auffahrts-Zusammenkunft, welche unser Verein dieses Jahr organisieren durfte, wurden die letzten Details geklärt, Ämtchen verteilt und die Hoffnung ausgesprochen, dass auch das Wetter seinen Beitrag zu einem gelungenen Anlass leisten würde.


